Jahreshauptversammlung

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Dass die Corona-Krise auch für den FSV Bahnbrücken – genau wie für alle anderen Vereine im Land – eine große Herausforderung ist, wurde den Mitgliedern bei der Jahreshauptversammlung nochmals ins Gedächtnis gerufen. So musste die für den 4. April 2020 geplante Jahresfeier bereits abgesagt werden. Ob das Waldfest am 1. Mai und das Sportfest am 28. und 29. Juni stattfinden können, hängt von den weiteren Entwicklungen ab.

Gut besucht war die Versammlung trotz Corona. Der erste Vorsitzende Alfred Richter durfte rund 40 der mehr als 300 Mitglieder im Nebenraum des FSV-Treffe begrüßen. Er blickte auf das Jahr 2019 zurück, das ganz im Zeichen des 800-jährigen Bestehens von Bahnbrücken stand. Er dankte allen Helfern, die sich bei den zahlreichen Veranstaltungen und nicht zuletzt bei der Jubiläumsfeier im Juli tatkräftig eingebracht und dieses zum vollen Erfolg gemacht hatten. Auch das Waldfest des Fördervereins und die Doppel-Aufführung der Badisch Bühn am Volkstrauertag wurden gut angenommen.

„Der Verein befindet sich in einer guten finanziellen Lage, hat keine Verbindlichkeiten und bereits gute Rücklagen für die Zukunft gebildet“, sagte Richter. Die entsprechenden Zahlen lieferte Kassier Oliver Stumpf, der aber auch darauf hinwies, dass größere Positionen auf den Verein zukommen können.

Dies führte der zweite Vorsitzende Bernhard Meerwarth genauer aus. Nachdem er einstimmig für zwei weitere Jahre in seinem Amt bestätigt wurde (es war die einzige Wahl, die auf der Tagesordnung stand), zählte er einige bauliche Maßnahmen und Reparaturarbeiten auf, die in nächster Zeit anstehen. Einige hiervon betreffen das Außengelände wie Parkplatz, Boulefelder und das Gerätehaus. Aber auch am und im Clubhaus selbst sind Ausbesserungen notwendig. Hier appellierte Meerwarth an die Unterstützung aller Mitglieder bei anstehenden Arbeitseinsätzen. „Wenn das Jahr 2020 nicht ausreicht, müssen wir 2021 weitermachen“, sagt er mit Blick auf die lange Liste.

Sportlich wurde der Betrieb momentan zwar zurückgefahren, die Berichte der Abteilungsleiter zeigten aber, dass der FSV auch hier grundsätzlich sehr gut aufgestellt ist. Es gibt weiterhin elf Abteilungen, von denen sich zwar manche über mehr Nachwuchs freuen würden, „weil unsere Mitglieder eben auch nicht jünger werden“, wie es Ursula Schmid beispielhaft für andere sagte.

Die Beteiligung an den Trainings- und Übungsstunden ist über die verschiedenen Sportarten hinweg aber stabil. Auch das von der Tischtennisabteilung neuerdings wieder angebotene Jugendtraining wird gut angenommen.

Mit Blick auf Finanzen, Sport und das gesellschaftliche Leben sagte Richter zusammenfassend: „Wir haben einen guten Verein, der gut dasteht und der optimistisch in die Zukunft blicken kann.“